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Bevorzugt ältere Menschen oder ausländischer Herkunft werden von Trickdieben angerufen, die sich dann als vermeintliche Polizisten ausgeben. Diese Diebe bringen die Personen oftmals dazu, ihnen Wertsachen und Bargeld unter Vorgabe vermeintlicher Ermittlungen auszuhändigen. Das OLG Köln klärte den Streitfall mit dem Versicherer.

In den Bedingungen der Hausratversicherung einer Klägerin ist eine Beraubung wie folgt definiert: "Beraubung liegt vor, wenn der Versicherungsnehmer versicherte Sachen herausgibt oder sich wegnehmen lässt, weil eine Gewalttat mit Gefahr für Leib und Leben angedroht wird, die innerhalb des Versicherungsortes verübt werden soll. " In einem Telefonat mit vermeintlichen Polizisten wurden die Klägerin und ihr Mann darüber informiert, dass es in dieser Gegend innerhalb der letzten Wochen vermehrt zu Überfällen gekommen sei. Die Anrufer gaben zudem vor, dass die Täter im Zuge der Ermittlungen telefonisch abgehört worden seien, wodurch die Polizei über einen geplanten Einbruch in der Wohnung informiert sei. Es wurde ihnen versichert, dass der Einbruch mit einem Einsatzkommando vereitelt werden würde. Zur Vorsorge sollte die Frau ihren Schmuck im Wert von 65.000 Euro in einer Mülltonne im Hof verstecken. Außerdem wurden sie in einem weiteren Anruf zur Zahlung einer Forderung in Höhe von 100.000 Euro aufgefordert. Das Nichtbefolgen dieser Forderung ziehe Gewaltanwendungen mit Todesfolge nach sich.

Nach dem Vorfall begehrte die Klägerin die Leistungserbringung von ihrer Hausratversicherung. Dabei bezog sie sich auf eine im Versicherungsvertrag vereinbarten Tresorklausel, nach der ihr eine Entschädigung in Höhe von 25.000 Euro zusteht. Die Versicherung lehnte die Leistung mit der Begründung ab, dass es sich bei dem Vorfall nicht um einen versicherten Trickdiebstahl handle.

Für das Landgericht Köln (Az.: 24 O 131/16) lag ein Raub vor. Ausschlaggebend für die erforderliche Gewaltanwendung war der Sprachgebrauch der Täter.

Die Richter des OLG schätzten die Vorgehensweise der Täter nicht als Tatbestand der Beraubung ein. Die Täter drohten telefonisch nicht selbst mit Gewalt, sondern kündigten nur an, dass die Bande in das Haus eindringen werde. Der erneute Anruf mit Todesfolge war nicht mehr kausal. Somit hat die Klägerin keinen Anspruch auf Leistungserbringung der Hausratversicherung. Die Entscheidung des OLG ist nicht zur Revision zugelassen worden.

OLG Köln, Urteil vom 18.07.2017, Az.: 9 U 183/16

Diese Versicherung ist ein arbeitgeberfinanzierter Baustein, welcher dem Arbeitnehmer kostenlos oder kostengünstig Zugang zu einer hochwertigen medizinischen Versorgung bietet.

Mögliche Bausteine:

- Zahnersatztarife (professionelle Zahnreinigung, Zahnersatzleistungen über den gesetzlichen Rahmen hinaus)
- Vorsorgetarife (Vorsorgemaßnahmen über den gesetzlichen Leistungsrahmen hinaus)
- Stationärtarife (Privatpatientenstatus im Krankenhaus)

Vorteile einer solchen Versicherung für den Arbeitgeber:
Die Mitarbeiter sind nach einem Ausfall schneller beschwerdefrei und können somit erhebliche Lücken der gesetzlichen Versorgung schließen.

Gerne helfe ich Ihnen bei der Erstellung eines Konzepts, denn Produkte helfen nicht unbedingt weiter.

Hacker, verseuchte Daten und negativ manipulierte IT-Vorgänge verunsichern. Dieser Cyber-Krimi kann jeden treffen. Nur etwa 15 Anbieter hierzulande helfen hier mit finanzieller Deckung und Präventionsmaßnahmen via Versicherungspolice.

Im Jahr 2015 löste hierzulande – und nicht mehr nur in den USA - ein Cyber-Krimi den nächsten ab. Die Furcht vor Cyber-Angriffen wächst nun, je häufiger Schäden mit kaum zu ermessendem Ausmaß Unheil in der virtuellen Welt der synthetischen Datenwelt anrichten.

Der Hacker-Angriff auf den Deutschen Bundestag im August dieses Jahres gehört zu den prominenten Vorfällen, die nicht nur die IT-Branche schockte. Aber auch Krankassen und Industrieunternehmen machten schon hierdurch in jüngster Zeit Schlagzeilen.

Nun häufen sich Anfragen nach adäquatem Versicherungsschutz vor der Cyber-Kriminalität auch in Deutschland.

Fachleute wissen längst, dass Hacker mehrmals täglich zuschlagen und mit immer neuen Maschen Daten manipulieren und verseuchen – überall und nirgends. Cyber-Risiken können ausnahmslos alle Unternehmen heimsuchen, die im World Wide Web unterwegs sind, ein Internetgeschäft betreiben oder auch nur einzelne Arbeitsschritte online durchführen.

Welche Industriezweige sind von Cyber-Risiken besonders bedroht?

Cyber Risk ist ein Thema, das jeden beschäftigen sollte. Sowohl im Privatleben als auch im Geschäftsbereich. Internet und Smartphone sind aus dem (Geschäfts)leben nicht mehr wegzudenken. Daten sind das neue Kapital des 21. Jahrhunderts. Doch wo Chancen sind, lauern auch Risiken. Alle Unternehmen, die für die Gewinngenerierung auf Netzwerke und Daten angewiesen sind beziehungsweise von diesen abhängig sind, können von Cyber-Risiken betroffen sein.

Wird ein Netzwerk korrumpiert, kann beispielsweise die Produktion stillstehen und ein Ertragsausfall oder -beeinträchtigung drohen. Welche Kosten bei Unternehmen durch einen Cyber-Angriff entstehen können, hängt in der Regel vom Angriff selbst ab. Gehen Daten verloren, weil sie zum Beispiel gestohlen werden und werden veröffentlicht, können Ansprüche Dritter aus Datenschutz- oder Geheimhaltungsverletzungen entstehen.

Alle Cyber-Vorfälle haben gemeinsam, ganz gleich in welcher Branche sie eintreten, dass bereits Kosten anfallen, um überhaupt den Angriff zu identifizieren, Maßnahmen zur Abwehr einzuleiten und die Funktionalität wiederherzustellen. Sowohl Mittelständler als auch Großkonzerne sind betroffen. Da das Risiko nicht nur in Handlungen böswilliger Dritter sondern durchaus auch bei den eigenen Mitarbeitern liegt, sollten sich alle Unternehmen mit dem Risikomanagement von Cyber-Risiken beschäftigen.

Bereits das Öffnen einer E-Mail reicht für den Versicherungsfall aus.

Cyberdeckungen unterteilen sich in der Regel in drei Komponenten. Zum einen wäre da die Eigenschadendeckung, die Kosten für die Wiederherstellung von Daten deckt, Mehrkosten für Mehraufwand infolge eines Schadens übernimmt sowie den Ertragsausfall des Unternehmens entschädigt.

Die zweite Komponente ist die Haftpflichtdeckung, die Abwehr für Ansprüche Dritter aus zum Beispiel einer Datenschutzverletzung abwehrt und/oder entschädigt. Und nicht zuletzt enthalten Cyberdeckungen Kostenpositionen, die im Schadenfall anfallen. Hierzu zählen Kosten für Forensiker, Benachrichtigungskosten, Verhandlungskosten mit zuständigen Behörden, Krisenmanagementkosten und PR-Maßnahmen. Neben den klassischen

Eine Cyber-Versicherung ersetzt nicht das Risikomanagement sowie die Netzwerk- und Datensicherheit oder den Datenschutz, sondern setzt da ein, wo klassische Risikomaßnahmen versagen. Cybervorfälle können durch Malware, Hacking, Sachschäden, Denial-of-Service-Attacks oder durch schlichte menschliche Unachtsamkeit ausgelöst werden.

Im Vorfeld der Deckung wird das Risiko vom Versicherer erfasst. Neben der Unternehmensgröße, der Branche und anderen „harten“ Faktoren wird geprüft, welche Maßnahmen zur Verhinderung eines Cyberschadens existieren. Der Beitrag wird aus all diesen Faktoren errechnet. So hat der Kunde bereits im Vorfeld eine unabhängige Einschätzung seines Risikos und Hinweise auf einen möglichen Optimierungsbedarf.

Aber auch die bestgesichertsten Unternehmen sind nicht vor Angriffen sicher. Schnelles und koordiniertes Handeln ist bei Cyber-Risiken unerlässlich. Handelt es sich um einen versicherten Schaden, trägt der Versicherer die entstandenen Kosten, entschädigt Ansprüche Dritter oder wehrt diese ab und trägt den entfallenen Gewinn sowie die fortlaufenden Kosten, der aus dem Schaden resultierte.

Mit der Rürup-Rente unterstützt der Staat vor allem Selbständige und Freiberufler, aber auch gut verdienenden Angestellten oder auch ältere Steuerpflichtige beim Sparen für die Rente. Ihnen winken hohe Steuervorteile, wenn sie dafür bereit sind, auf Flexibilität zu verzichten.
Zugegeben, eine Vererbung des Vertragsguthabens ist nicht möglich – stattdessen muss der Versicherungsnehmer eine Hinterbliebenenvorsorge hinzukaufen.
Versicherungsbeiträge im Jahr 2016 können mit 82% von der Steuer abgezogen werden und jedes weitere Jahr erhöht sich der Anteil um 2% bis zum Jahr 2025 – ab diesem Zeitpunkt sind die Beiträge steuerfrei.
Nachteil:
Die Leistungen sind steuerpflichtig, im Jahr 2040 zu 100% (im Jahr 2016 sind es noch 74%).
Es ist keine Kapitalisierung möglich, sondern ausschließlich Rentenzahlung.

Über 4.000 € Steuerersparnis sind möglich.
Beispiel: Ein Arbeitnehmer mit 50.000 € Jahresgehalt. Als Sonderausgaben kann er davon 2016 maximal 22.767 € abziehen. Von diesem Betrag gehen noch 9.350 € ab für die gesetzliche Rentenversicherung (18,7% von 50.000 € = 9.350 €). Bleiben also 13.417 € übrig, welche er in die Rürup-Rente einbezahlt. Davon kann er im Jahr 2016 genau 11.002 e als Sonderausgabenabzug geltend machen.
Die Steuerersparnis dieses Angestellten beträgt bei einem Grenzsteuersatz von 38,5% rund 4.236 €.

Für Ihren persönlichen Steuervorteil setzen Sie sich mit Ihrem Steuerberater in Verbindung.

Eine Kombination aus Rürup-Rente und Berufsunfähigkeit ist möglich, wird aber nicht empfohlen!
Grund: Jedes Versicherungsunternehmen hat seine Stärken und Schwächen, aber keines ist in beiden Bereichen gleich gut aufgestellt. Angenommen, der Versicherte wird arbeitslos, kann er die hohen Beiträge möglicherweise nicht lange weiter zahlen. Eine Beitragsfreistellung ist nur für den gesamten Vertrag möglich, innerhalb der Beitragsfreistellung besteht aber für die Berufsunfähigkeit kein Versicherungsschutz.
Außerdem darf nicht vergessen werden, dass eine BU-Rente als Bestandteil der Rürup-Rente einer höheren Steuerlast unterliegt als die Rentenleistung einer selbständigen BU. Hier muss also der Nettobedarf berücksichtigt werden.

Warum mit Vermögensaufbau für Kinder heute nicht früh genug begonnen werden kann

Etwa die Hälfte der Deutschen legen für ihre Kinder Geld auf die Seite, oft sogar regelmäßig.
Geschätzte 1.000 € je Kind kommen Jahr für Jahr zusammen, so eine Umfrage der UnionInvestment Gruppe.
Sparziel: Finanzierung von Ausbildung / Studium oder Führerschein / Fahrzeug.

Was kostet eigentlich

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Welches Produkt bietet sich hierfür an? Fondspolicen mit oder ohne Garantien?
Sind variable Zuzahlungen interessant?
Soll eine Berufsunfähigkeits- oder Schulunfähigkeitsvorsorge zu vereinfachten Konditionen vereinbart werden oder später optional möglich sein? Diese lohnen sich ganz bestimmt, da Kinder aufgrund ihres Alters einen sehr geringen Beitrag bezahlen und nur der Gesundheitszustand einen Risikozuschlag mit sich bringen können.

Es wird empfohlen, einen Teil des Kindergeldes hierfür einsetzen.

Zwei Klauseln in Riester-Rentenversicherungsverträgen der Allianz sind intransparent und unwirksam, so der Bundesgerichtshof. In diesen Klauseln verschleiere der Versicherer aus München, dass nur Kunden an Kostenüberschüssen beteiligt werden, die mehr als 40.000 € Eigenbeiträge in ihren Vertrag einzahlen (Az. IV ZR 38/14). Das benachteiligt besonders Geringverdiener, Kinderreiche und ältere Sparer. Die Allianz verwendet diese Klauseln in Verträgen seit dem Jahr 2008. Kläger waren die Verbraucherzentrale Hamburg und der Bund der Versicherten. Sofern Sie davon betroffen sind, erhalten Sie bei der Verbraucherzentrale Hamburg einen Musterbrief.

Für Verlust oder Schäden am Gepäck zahlen oft Transportunternehmen. Wer eine Schiffs- oder Busreise bucht, sollte sich diesen Zusatzschutz leisten. ABER der Versicherungsschutz ist löchrig und kann im Schadenfall zu mehr Frust sorgen als der Verlust oder Beschädigung einer Sache.

Seit 2001 zahlt der Staat nur noch eine Erwerbsminderungsrente, die den Arbeitskraftverlust allgemein, aber nicht in einem bestimmten Beruf absichert. Neuzugänge 2013 erhielten im Schnitt um die 600 Euro pro Monat.

Eine Vorsorge, die Ihr Einkommen abdeckt, muss nicht teuer sein!
Ihre persönliche Prämie wird i.d.R. von folgenden Faktoren beeinflusst:

- Alter
- Beruf
- Vorerkrankungen
- gewünschte Rentenabsicherung
- Laufzeit des Vertrags

Sichern Sie sich noch heute Ihren günstigen Beitragssatz!

Seit August 2013 ist das zweite Kostenrechtsmodernisierungsgesetz in Kraft und belastet Prozessbeteiligte noch mehr als bei Einführung des Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (kurz: RVG) im Jahr 2004.

Gemeldete Schäden nach Rechtsgebieten im Jahr 2012:

Vertrags-, Sachen und Schadenersatzrecht 32%
Verkehrsrecht 26%
Arbeitsrecht 16%
andere Rechtsgebiete 26%

Quelle: GDV

Was kostet mich ein Rechtsstreit bei einem Streitwert von z.B. 5.000 Euro?
Angenommen, beide Parteien treffen sich vor Gericht, vertreten durch jeweils einen Rechtsanwalt bei Verzicht auf Berufung:
Rechtsanwaltskosten ca. 1.516 Euro
Auslagenpauschale ca. 40 Euro
plus 19% Mehrwertsteuer 296 Euro
plus Gerichtskosten 439 Euro

Insgesamt ca. 2.290 Euro

Quelle: anwalt-seiten.de/prozesskostenrechner

Eine umfassende Rechtsschutzversicherung für einen Arbeitnehmer lässt sich von diesen Gesamtkosten etwa 10 Jahre bezahlen. Eine Anrechnung auf die persönliche Steuerschuld wurde hierbei noch nicht berücksichtigt.

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